Newsletter 08/2022

Halbfinale!

Das ist das Ergebnis, des Mannschaftskampfs im Pokal am letzten Samstag gegen und in Mühlheim. Wir spielten einen deutlichen 3,5 zu 0,5 Sieg heraus, der nach den Aufstellungen so nicht unbedingt zu erwarten war.

Wir entschieden uns die Bretter nach DWZ zu besetzen, das waren: Brett 1 Bernhard Weber, Brett 2 Wolf-Dietrich Guth, Brett 3 Andreas Günther und Brett 4 Sven Griesfeller. Mühlheim kam im Schnitt auf etwa ähnliche DWZ-Zahlen, entschied sich jedoch dafür, den DWZ-Niedrigsten an 1 zu setzen. Das war im Nachhinein keine gute Idee für Mühlheim.

Es ging schon früh gut los, denn Wolf tat, was ein Wolf tut. Er versteckte sich im schwarzen Wald seiner königsindischen Stellung. Als sein Gegner auf den Königsflügel zustürmte schlich er sich am Damenflügel an und „zack!“ schon hatte er die gegnerische Dame gerissen und stürmte dann mit seinem Wolfsrudel auf den gegnerischen König ein. Das brachte dann in wenigen Zügen den ersten vollen Punkt.

Unsere zweite Schwarz-Partie spielte Andreas an 3. Optisch schien sein Gegner in einem Najdorf-Sizilianer etwas am Drücker zu sein, aber Andreas hielt alles zusammen – Remis.

Blieben noch unsere beiden Weiß-Partien an 1 und 4 mit über 200 DWZ mehr (an 1) und weniger (an 4).

Svens Gegner wähnte sich wohl durch DWZ-Überlegenheit und einem scheinbar zementierten Zentralbauern auf e4 in der besseren Stellung. Doch eine Unachtsamkeit des Mühlheimers und „zack!“ machte Sven den Wolf und riss mit Sxe4 (Wolf im Springerpelz) den schönen Zentralbauern. Der Bauer f5 konnte wegen einer Fesselung nicht wiedernehmen. Etwas später reichte das dann zum zweiten vollen Punkt und dem frühzeitigen Sieg im Pokalwettkampf.

Meine Partie dauerte gefühlt ewig. Was zunächst daran lag, dass die Stellung lange geschlossen war. Im Endspiel konnte ich dann Materialvorteil realisieren. Dann ging es aber doch ganz schnell. Mein Gegner unterschätzte ein Schachgebot, das nicht nur Schach, sondern auch Matt war.

Damit Endstand 3,5 zu 0,5 für die Schachdrachen.

Bernhard Weber

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