Newsletter 09/2022

Endstation Hainstadt

„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ oder „Die Wahrheit liegt auf dem Brett“ sind dann so die Phrasen, die man bemüht, wenn man erklären soll, warum man im Pokal ausgeschieden ist. Wahrheit ist nun mal, dass für die Schachdrachen in diesem Jahr im Halbfinale in und gegen Hainstadt die Teilnahme am Mannschaftspokal endete.

Wir waren mit einer ziemlich guten Aufstellung angetreten, aber auch Hainstadt brachte ihre Besten an die Bretter. Für uns lief es aber von Anfang an und am Ende irgendwie verkehrt.

Jonas an Brett 3 wurde von einer Neuerung in der Eröffnung überrascht, verrechnete sich darauf hin und fand sich prompt mit Materialnachteil und passiver Stellung auf der Verliererstraße. Er schleppte sich noch ins Endspiel, aber sein Gegner ließ nichts mehr anbrennen – 0:1.

Andreas an Brett 4 sah sich dann dazu gezwungen ein Remis Angebot abzulehnen. Was gut war, denn sein Gegner stellte später einen Bauern ein und das Bauernendspiel brachte uns dann den Ausgleich – 1:1.

Bernhard (also ich) hatte sich eine vorteilhafte Stellung erarbeitet. Mitte der 30er-Züge mit wenig Bedenkzeit, verschmähte ich das Remis (bei zwei Remis an Brett 1 und 2 wären wir wegen Berliner Wertung trotzdem ausgeschieden), verschmähte den Zug, der den kleinen Vorteil behielt und den mir später die Engine empfohlen hätte, und griff stattdessen zum Materialgewinn. Ein Läuferpaar für einen Turm ist nicht schlecht – wenn dann nicht danach die Figuren ziemlich unkoordiniert herumgestanden hätten. Als dann wenig später ein Läufer und Bauern verloren gingen, war der Drops gelutscht – 1:2.

Damit war das Pokal-Aus wegen der Berliner Wertung bereits besiegelt. So war es dann egal, dass Christian zwischenzeitlich mal einen Turm weniger hatte, am Ende aber einen Springer mehr besaß und sein Gegner das Remis durch Dauerschach sicherte. 1,5:2,5 das Endergebnis.

Bernhard Weber

Vielen Dank lieber Bernhard, dass Du uns mit Deinen Berichten immer auf dem Laufenden gehalten hast. Schade, dass dies der letzte Bericht war und wir nicht auf den Sieg anstoßen können. Vielleicht im nächsten Jahr.

Newsletter 08/2022

Halbfinale!

Das ist das Ergebnis, des Mannschaftskampfs im Pokal am letzten Samstag gegen und in Mühlheim. Wir spielten einen deutlichen 3,5 zu 0,5 Sieg heraus, der nach den Aufstellungen so nicht unbedingt zu erwarten war.

Wir entschieden uns die Bretter nach DWZ zu besetzen, das waren: Brett 1 Bernhard Weber, Brett 2 Wolf-Dietrich Guth, Brett 3 Andreas Günther und Brett 4 Sven Griesfeller. Mühlheim kam im Schnitt auf etwa ähnliche DWZ-Zahlen, entschied sich jedoch dafür, den DWZ-Niedrigsten an 1 zu setzen. Das war im Nachhinein keine gute Idee für Mühlheim.

Es ging schon früh gut los, denn Wolf tat, was ein Wolf tut. Er versteckte sich im schwarzen Wald seiner königsindischen Stellung. Als sein Gegner auf den Königsflügel zustürmte schlich er sich am Damenflügel an und „zack!“ schon hatte er die gegnerische Dame gerissen und stürmte dann mit seinem Wolfsrudel auf den gegnerischen König ein. Das brachte dann in wenigen Zügen den ersten vollen Punkt.

Unsere zweite Schwarz-Partie spielte Andreas an 3. Optisch schien sein Gegner in einem Najdorf-Sizilianer etwas am Drücker zu sein, aber Andreas hielt alles zusammen – Remis.

Blieben noch unsere beiden Weiß-Partien an 1 und 4 mit über 200 DWZ mehr (an 1) und weniger (an 4).

Svens Gegner wähnte sich wohl durch DWZ-Überlegenheit und einem scheinbar zementierten Zentralbauern auf e4 in der besseren Stellung. Doch eine Unachtsamkeit des Mühlheimers und „zack!“ machte Sven den Wolf und riss mit Sxe4 (Wolf im Springerpelz) den schönen Zentralbauern. Der Bauer f5 konnte wegen einer Fesselung nicht wiedernehmen. Etwas später reichte das dann zum zweiten vollen Punkt und dem frühzeitigen Sieg im Pokalwettkampf.

Meine Partie dauerte gefühlt ewig. Was zunächst daran lag, dass die Stellung lange geschlossen war. Im Endspiel konnte ich dann Materialvorteil realisieren. Dann ging es aber doch ganz schnell. Mein Gegner unterschätzte ein Schachgebot, das nicht nur Schach, sondern auch Matt war.

Damit Endstand 3,5 zu 0,5 für die Schachdrachen.

Bernhard Weber

You need to add a widget, row, or prebuilt layout before you’ll see anything here. 🙂

Newsletter 07/2022

Bericht vom 7. Spieltag in der Landesklasse Ost am 8. Mai 2022

Schachdrachen I – Bergwinkel I

Zum ersten Mal in dieser Saison konnten wir mit unserer Stamm-Mannschaft auflaufen und rechneten uns damit gute Chancen gegen Bergwinkel aus. Als sich dann auch noch herausstellte, dass Bergwinkel zwei Bretter frei lassen muss (kampflose Punkte für Wolf-Dietrich und Werner) wäre eine Niederlage unserer Mannschaft eine ziemliche Überraschung gewesen. Tatsächlich konnten wir diesen Mannschaftskampf gewinnen, ohne jemals ernsthaft in Verlustgefahr zu geraten.

Der „Rückkehrer“ Alexander fügte sich gleich wieder perfekt in die Mannschaft ein und gewann seine erste Partie in der ersten Mannschaft in dieser Saison.

Oliver schien zwischenzeitlich von einer weißen Bauernwalze überrollt zu werden.  Olivers Gegner investierte beim Bauernvormarsch allerdings etwas zu viel Bedenkzeit und Oliver gelang es, bei Zeitknappheit seines Gegners die Partie mit taktischen Schlägen zu gewinnen.

Sven einigte sich mit seinem Gegner auf Remis.

Bernhard hatte schon bald nach der Eröffnung die Stellung seines Gegners in eine Ansammlung von Schwächen verwandelt, inklusive einem schlechten Isolani, einem isolierten Doppelbauer und einem schlechten Läufer. Das Ergebnis war ein weiterer Sieg für uns – nach dem Partieverlauf keine Überraschung.

Meine Partie ging ausgekämpft als vorletzte mit einem Remis zu Ende.

Jonas versuchte dann noch, sein Turmendspiel zu gewinnen, musste sich aber letztendlich in ein Remis durch dreimalige Stellungswiederholung fügen.

Insgesamt ein klarer 6,5 : 1,5 Sieg unserer Mannschaft, die sich weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz befindet. Nur ein Ausrutscher von Dietzenbach könnte noch Spannung in den Meisterschaftskampf bringen.

Viele Grüße Christian

Newsletter 06/2022

Liebe Schachdrachen, 
Bericht vom nachgeholten 3. Spieltag in der Landesklasse Ost am 3. April 2022. Leider musste Schöneck die Begegnung absagen, dadurch gab es einen kampflosen 8:0 Erfolg unserer ersten Mannschaft. Am Ende dieses Spieltags bedeutete das Tabellenplatz 2 mit einem Mannschaftspunkt Rückstand hinter Dietzenbach 1.

Bericht vom 6. Spieltag in der Landesklasse Ost am 24. April 2022

SV Oberursel 3 – Schachdrachen 1
Nicht nur unsere Gegner haben in der (Nach!?-)Corona-Zeit Probleme, ihre Mannschaften zu besetzen. Diesmal erwischte es unsere erste Mannschaft, die den Mannschaftskampf in Oberursel nur zu siebt bestreiten konnte. Nachdem ein Brett zudem recht frühzeitig verloren ging, kämpften wir relativ schnell mit dem Rücken zur Wand. Es dauerte lange, bis es an den verbliebenen 6 Brettern weitere Ergebnisse gab. Sven spielte Remis und bleibt damit weiterhin verlustpunktfrei. Unser Mannschaftsführer Oliver ging mit gutem Beispiel voran und trug sich selbst einen Sieg in den Spielberichtsbogen ein. Nachdem eine weitere Partie für uns verloren ging, kam eine wirklich sehenswerte Kombination von Bernhard auf das Brett. Er spielte gegen CM Gries. „CM“ steht für „Candidate Master“, das ist ein vom Weltschachbund FIDE in 2002 eingeführter Titel unterhalb des FM (FIDE-Meister). Keine Laufkundschaft also…

Nachdem Bernhard seit Beginn der Partie besser stand, ergab sich nach 31…g4 von Schwarz folgende Stellung:

Die siegbringende Kombination muss man erst einmal finden, was Bernhard gelang. Die Partie war nach nur wenigen Zügen entschieden:

32. exf5!! Weiß opfert völlig zu Recht seinen Läufer.

Nach 32… gxf3 wähnte sich Schwarz womöglich auf der Siegerstraße…

Weiß hat eine Figur weniger, aber das ist kein Problem, da er auch noch seine Dame opfern kann…

33. Dxg7!!  Kxg7

34. Txe7+  Df7

35. Txf7+   Kxf7

Und spätestens nach 36. g4 gab es nichts mehr zu diskutieren. Glückwunsch! Da ist man doch froh, dass der Bernhard in unserer Mannschaft spielt und nicht in Oberursel…

Damit waren nur noch die Partien von Jonas und mir am Laufen und unser Mannschaftsführer stellte fest: „Ihr müsst anderthalb Punkte holen!“

Jonas Partie endete nach dreimaliger Stellungswiederholung noch nicht voll ausgekämpft mit Remis, für die Beobachter gefühlt eher glücklich für uns, aber ohne weitergehende Analyse wohl nicht abschließend beurteilbar. Nach wechselhaftem Partieverlauf konnte ich am zweiten Brett den letzten Punkt zum 4:4 Endstand beisteuern.

Wir waren uns alle einig, dass wir uns über das Unentschieden nach diesem Verlauf nicht beschweren können. Unsere erste Mannschaft ist nun mit sieben Mannschaftspunkten geteilter Tabellenzweiter.

Viele Grüße

Christian

Auch Bernhard Weber hat uns einen Bericht zukommen lassen:

10. Schach-Seniorencup am Tegernsee

(von Bernhard Weber)

Mein erstes Senioren-Schachturnier sollte der Schach-Seniorencup in Bad Wiessee im Jahr 2020 sein. Dann kam Corona und das Turnier fiel aus. In 2021 ein neuer Anlauf. Es wurde ein neuer Spielort in Rottach-Egern gefunden. Ich meldete mich erneut an. Dann wurde das Turnier vom Frühjahr in den Oktober verschoben und dieser Termin ging bei mir nicht.

Im dritten Anlauf hat es nun in 2022 geklappt. Der Spielort, das Seeforum direkt am Tegernsee, in Rottach-Egern wurde beibehalten. Ich fand eine kleine bezahlbare Ferienwohnung, eine Viertelstunde Fußweg vom Seeforum entfernt.

Die Anfahrt erfolgte bereits am Freitag, 25. März. Am Samstag, 26. März war am Vormittag die Registrierung und die erste Runde war dann für 15 Uhr vorgesehen. Die weiteren acht Runden bis zum 3. April begannen jeweils um 10 Uhr.

Ich wurde am Samstagmorgen um 6:04 Uhr von der aufgehenden Sonne über meinem Ostbalkon geweckt.

Das Wochenende hielt, was der Sonnenaufgang versprach. Strahlender Sonnenschein und fast 20 °C luden zum Wandern ein.

Runde 1 und 2 – Das erste Wochenende

Runde 1 begann mit einem locker herausgespielten Sieg. Ein schwerer positioneller Fehler meines Gegners ließ meinen Turm auf die 7. Reihe eindringen und das kostete Material.

Mein Gegner spielte die verlorene Stellung noch lange weiter. Ich verstand es zunächst nicht. Dann kam ein Bekannter von ihm an unser Brett und meinte, er sei jetzt fertig und man könne gehen – worauf mein Gegner sofort aufgab. Das erschien mir jetzt „seniorenlogisch“ zu sein und ich fand es vollkommen in Ordnung.

Runde 2: Sonntagmorgen wurde ich dann um 7:04 Uhr von der aufgehenden Sonne geweckt. Hatte die Sonne verschlafen? Nein – es wurde in der Nacht auf Sommerzeit umgestellt. Gefühlt ging es also bereits um 9 Uhr los. Das fand ich nicht so lustig.

Ich bekam ein frühes Remisangebot und nahm es an. Für den Sonntag war noch herrliches Wetter angekündigt. Und so war Zeit für eine Wanderung zum Wallberg.

Runde 3 bis 7 – Licht und Schatten

Runde 3 war ein ausgekämpftes Remis. Das war in Ordnung.

Runde 4 war nicht mein Tag. Die Eröffnung war ungewöhnlich und die ganze Partie kompliziert. Zwischendrin hatte ich schon Vorteile für mich übersehen und zu später Stunde mit wenig Bedenkzeit verlor ich dann völlig den Faden und damit die Partie.

Runde 5 bescherte mir einen Gegner, der bereits in der Eröffnung strauchelte. Das kostete ihn einen Zentralbauern und am Ende reichte das für einen Sieg im Endspiel.

Runde 6 endete mit Remis. Ich hatte ein korrektes Figurenopfer gebracht, die stärkste Fortsetzung aber nicht gefunden, so dass nach 20 Zügen bereits das meiste vom Brett und das Material wieder ausgeglichen war.

Runde 7 hätte nach dem Verlauf der Partie Remis ausgehen sollen. Wenn ich dann nicht auf die Idee gekommen wäre, meinem Gegner eine Falle stellen zu wollen. „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ lautet ein Sprichwort. Es sollte recht behalten.

Nach der damit zweiten Niederlage war ich nun nach 7 Runden bei 50%. Nicht unbedingt das, was man mit Startplatz 30 von 113 Teilnehmern erwartet.

Mit diesen Ergebnissen kam ich aber auch nicht so recht nach vorne an die Spitzenbretter. Was vielleicht auch nicht so verkehrt war. Dort hatte es nämlich einen kleinen Corona-Ausbruch gegeben und so mussten sich einige, die um den Sieg mitspielten, ins Quarantäne-Aus begeben. Unter anderem erwischte es auch den Titelverteidiger aus dem Vorjahr.

Runde 8 und 9 – Schnee und Siege

Am zweiten Wochenende hatte es nun der angekündigte Schnee nach Rottach-Egern geschafft. Mit dem Schnee kamen die Siege. Bei mir schienen die anfangs vielleicht etwas eingerosteten Schachhirnwindungen vom Rost befreit und frisch geölt zu sein.

Runde 8 war meine beste Partie. Mein Gegner spielte vermutlich eher unbeabsichtigt ein Gambit. Ich wusste von der Variante nur, dass man den Gambitbauern dabei nehmen verteidigen kann. Das tat ich dann nach Kräften, musste aber über die Stunden schon die ein oder andere Attacke meines Gegners abwehren. Nach über 5 Stunden hatte es mein Mehr- und Freibauer dann geschafft. Seine Umwandlung wäre nur noch durch Materialverlust zu verhindern gewesen und mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr gab mein Gegner auf.

Runde 9 brachte dann den zweiten Sieg in Folge. Für eine Qualität bekam ich drei verbundene Freibauern, die dann nicht mehr aufzuhalten waren.

Fazit

Das Turnier beendete ich mit 5,5 Punkten aus 9 Runden auf Platz 27, also etwas besser als Startrang. Da der Gegnerschnitt dabei nur in den 1900ern lag, kostet mich das 16 ELO und 18 DWZ. Nach der langen Turnierpause (4 Jahre) bin ich damit aber vollkommen zufrieden.

Hier noch die Endphase meiner Partie mit Schwarz in Runde 8:

Automatisch generierte Beschreibung Matthias Schmidt – Bernhard Weber, Stellung nach 36. Tf4-f1
  Der weiße Turm war gerade nach f1 gezogen und drohte nun unangenehm Td1 mit Fesselung des Springers. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht zu dem Turmopfer auf f7 (statt nach f1 zu ziehen). Dxf7 wäre dann sofortiger Verlust nach Lg2-d5 mit Damengewinn. Kxf7 Ld5+ nebst Dxd3 ist dann „nur Qualitätsverlust“ – der luftig stehende schwarze König könnte aber Schwindelchancen bieten. 36. – b4. Erst mal den Freibauern sichern und der Angriff auf die Dame verhindert sofortiges Td1 37. Df6 De6. Geht aus der d-Linie und Damentausch wäre vorteilhaft für Schwarz. 38. Dg5 De5 39. Dg4 Tf8. Prophylaxe zum Ersten. Der auf c8 angegriffene Turm zieht sich nach f8 zurück um Tricks auf f7 vorzubeugen. 40. De2 Dc3 41. Le4 Se5. Prophylaxe zum Zweiten. Auch Se5 deckt f7.  
  46. Kg2? Dieser Fehler vereinfacht nun die Arbeit von Schwarz. 46. – Dc2! Das ging bisher nicht, weil Weiß nach 47. Dxc2 bxc2 48. Tc1 Sd3 49. Txc2 den Bauern gewinnen würde. Mit dem König auf g2 folgt nun jedoch die Springergabel 49. Se1+ mit Gewinn des Turms. (siehe Analysendiagramm links)  
  47. Tb2 Dxe2+ 48. Txe2 Tb8 49. Tb2 Sd3 50. Tb1 b2 51. Le4 Sc1 52. Kf1 Sa2 53. Te1 Sc3 54. Lb1 Ta8 Weiß gab auf. Er kann Ta1 nicht verhindern und danach ist die Umwandlung des b-Bauern nur noch durch Hergabe einer Figur aufzuhalten.

Newsletter 04/2022

Am Sonntag hat die Jahreshauptversammlung des MVS stattgefunden. Hier wurde nach langen Diskussionen und dem Abwägen der Vor- und Nachteile beschlossen die Saison 2021/2022 fortzusetzen.

Die noch angesetzten Spiele sollen zum Termin stattfinden. Anschließend soll versucht werden noch möglichst viele Nachholspiele durchzuführen. Dennis Hankel wird dazu einen Terminplan erstellen. Eine Terminvereinbarung vor dem festgelegten Tag ist unter den Mannschaften jederzeit möglich.

Sicherlich wird diese Saison keine realistischen Ergebnisse hervorbringen, aber so hat jeder Schachspieler und jede Schachspielerin die Wahl an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Falls eine Mannschaft nicht antreten möchte oder nicht antreten kann, soll der Mannschaftsführer dies bis zum Donnerstag 12.00 Uhr an den TLfM melden. Dieser informiert dann die gegnerische Mannschaft. Bei einer Absage nach 12.00 Uhr oder gar keiner Absage werden wieder Sanktionen erhoben und Strafgelder in Rechnung gestellt. Bei einer Absage wird der Gegner mit zu null kampflos gewertet. Sagen beide Teams ab, wird ein 0:0 gewertet.

Der Seniorenwart des MVS, unser Vereinsmitglied Jürgen Pecher, hat beschlossen, dass die Seniorenliga Ende April starten wird. In den folgenden Jahren wird Jürgen die Liga ebenfalls von März bis September terminieren. Spieltermin ist immer mittwochs um 14.00 Uhr.

Jetzt noch in eigener Sache. Unser Training wird die nächsten zwei Wochen online stattfinden. Erst nach Ostern werden wir voraussichtlich Präsenstraining anbieten. Aktuelle Infos über den Newsletter, auf der Homepage oder über die WhatsApp-Gruppe.

Bis bald und bleibt gesund.

Newsletter 05/2022

Die Corona-Maßnahmen sind allgemein gelockert worden, trotzdem hatten wir uns dazu entschlossen, das Training vorerst lieber online stattfinden zu lassen.

Am nächsten Freitag ist Karfreitag und in der darauffolgenden Woche starten wir wieder mit dem Präsenstraining. Der 1. Termin ist am Freitag, 22.04. wie gewohnt um 19.00 Uhr in Wächtersbach und dann wieder im wöchentlichen Wechsel. Es wäre schön, wenn noch mehr Spieler dieses Angebot nutzen würden.

Auch wenn wir in einem geschlossenen Raum sind, versuchen wir durch regelmäßiges Lüften für ein „gesundes“ Raumklima zu sorgen. Wenn es die Witterung zulässt, ist das Fenster sogar die ganze Zeit geöffnet. Also keine Angst, einfach mal vorbeischauen und sich selbst einen Eindruck verschaffen.

Am 30.04. wird die teilweise unterbrochene Spielsaison fortgesetzt. Die nächsten Termine sind dann der 14.05., 04.06., 18.06., 02.07. und 16.07. Die aktuellen Heim- und Auswärtsspiele könnt ihr den Daten auf der Homepage entnehmen. Wäre schön, wenn dieser Plan funktionieren würde und wir die Saison mit vereinten Kräften zu Ende bringen.

Die jeweiligen Mannschaftsführer werden euch noch mannschaftsbezogen informieren. An die Spieler, die noch nicht gesetzt sind, aber trotzdem Lust hätten ein Spiel zu machen, bitte bei Jonas melden. Wir suchen in jeder Spielstärke Ersatzspieler, da von den Gesetzten nicht alle bereit sind unter den gegebenen Bedingungen ans Brett zu gehen.

Jetzt bleibt mir nur noch euch im Namen des gesamten Vorstands ein schönes Osterfest zu wünschen. Genießt die freien Tage und das Wichtigste, bleibt gesund.

Vielleicht bis bald im Training

Susanne

Newsletter 18/2021

Allen Mitgliedern der Schachdrachen Büdingen–Wächtersbach und Euren Familien ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Start in ein neues und hoffentlich wieder „normales Jahr“ 2022.

Bis vorgestern hatten wir noch voller Euphorie geplant. Wir wollten am Sonntag, 02. Januar 2022 für alle Mitglieder des Vereins ein Schnellschachturnier anbieten:

  • Beginn sollte um 14.00 Uhr im AWO Haus, dem Spiellokal in Büdingen sein
  • 5 Runden Schweitzer System
  • Bedenkzeit von 15 Minuten + 10 Sekunden
  • Maximal hätten 16 Spieler teilnehmen dürfen

Bei Bedarf hätte die Ausschreibung bis zum Turnierbeginn geändert werden können.


Inzwischen haben wir aufgrund der Empfehlungen der Regierung Abstand genommen. Jonas Nickel hat sich bereiterklärt alternativ ein Online-Turnier anzubieten. Also doch noch ein bisschen Turnierfeeling.

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung per WhatsApp an Jonas Nickel oder in die Gruppe Schachdrachen oder per E-Mail an: info@schachdrachen-bw.de

Angeboten wird ein Blitzturnier über Lichess. Der Beginn bleibt wie ursprünglich geplant. Die Einzelheiten klärt Jonas dann direkt mit den gemeldeten Teilnehmern.

Eigentlich wäre das erste Training im neuen Jahr am 07. Januar 2022 in Wächtersbach und dann wieder im wöchentlichen Wechsel. Wir nehmen davon momentan Abstand. Sobald sich die Lage entspannt und wir uns wieder ohne Gefährdung der Teilnehmer treffen können, erhaltet ihr eine entsprechende Information.

Passt auf Euch auf und bleibt gesund. Wir sehen uns im neuen Jahr.

Newsletter 17/2021

Zurzeit werden auf allen Ebenen Entscheidungen schneller beschlossen und geändert als die Finger über die Tastatur fliegen können.

Der MVS Vorstand hatte vor knapp zwei Wochen mit Mehrheit beschlossen, dass die nächsten Spiele termingerecht stattfinden sollen. Natürlich unter Einhaltung der aktuellen Coronaregeln und falls sich ein Verein entscheidet – warum auch immer – nicht zu spielen, haben wir auf Fairplay gehofft und das die Parteien eine Einigung erzielen. Sanktionen sind in diesem Jahr gestrichen, so dass jeder Verein in der Entscheidung frei ist und so auch die Vereine, die z. B. zu kleine Spiellokale haben und keinen Ausweichplatz finden im Sinne der Gesundheit der Spieler entscheiden kann.

Bereits einige Tage später wurde von der Regierung beschlossen, so viele Kontakte wie möglich zu unterbinden und das gilt auch für Geimpfte und Genesene. Außerdem hatten einige Paarungen Probleme sich auf einem gemeinsamen Nenner zu einigen, weshalb dann in einer kurzfristigen Abfrage im Vorstand beschlossen wurde, alle Termine bis Ende des Jahres zu streichen.

Auch der Hessische Schachverband hat alle Termine bis einschließlich Ende des Jahres gestrichen, so dass das Spiel unserer ersten Mannschaft am nächsten Wochenende auch nicht stattfinden wird.

Wider Erwarten haben wir die Talsohle noch nicht erreicht. Das führt dazu, dass wir auch die Trainingstermine fast tagesaktuell entscheiden müssen. Bitte informiert euch, entweder über WhatsApp – hier wird immer kurz vor dem Termin eine tagesaktuelle Bestätigung verschickt – oder über unsere Homepage.

Falls das Präsenstraining noch stattfinden kann, was wir hoffen, treffen wir uns am nächsten Freitag um 19.00 Uhr planmäßig in Büdingen.

Bleibt gesund und genießt die Adventszeit.

 

 

Newsletter 16/2021

Christian Hochmuth, Spieler der 1. Mannschaft, hat einen Bericht über die beiden Spieltage geschrieben. Diesen möchten wir euch zukommen lassen.

Bericht vom 1. Spieltag in der Landesklasse Ost
Schachdrachen 1 – SV Frankfurt Nord 1926 1

Das alte Leiden der Mannschaftsführer, die manchmal mehr Zeit mit der Suche nach Ersatzspielern zu verbringen scheinen als mit Schach spielen, nimmt auch in der neuen Saison kein Ende. Der Mannschaftsführer der Schachdrachen hatte es da noch etwas besser als sein Kollege aus Frankfurt: während den Schachdrachen nur zwei Stammspieler fehlten, waren es bei Frankfurt Nord gar derer drei. In ihrer Not ließen die Frankfurter das erste Brett frei (der eigentlich an Brett 1 gesetzte Spieler nahm lieber am „Heidelberger Schachherbst“ teil) wodurch es schon früh 1:0 für uns stand. Danach wurde erst einmal eine ganze Zeit lang verbissen an allen Brettern gekämpft.

An Brett 4 spielte Oliver mit seinem Gegner eine sehr spannende Partie. Sein Gegner hatte zeitweise deutlich mehr Material auf dem Brett, war aber dafür reichlich unterentwickelt. Oliver konnte den Druck auf den gegnerischen König immer weiter erhöhen, bis sich taktische Möglichkeiten ergaben, die er zielstrebig nutzte.

Die dadurch schon etwas komfortable Führung war sicherlich auch ein Grund für Bernhard an Brett 2 und Sven an Brett 8, sich mit ihren Gegnern auf Remis zu einigen, obwohl jeweils noch einiges Material auf dem Brett war. Am Ende des Tages sollten sie mit ihren Entscheidungen Recht behalten.

Unser „Edel-Joker“ Andreas bekam an Brett 7 spielend früh in der Partie einen Gambit-Bauern angeboten. Mit dem Hinweis auf die alte englische Weisheit „The proof of the pudding is in the eating!“ (auf deutsch ungefähr: „Wenn man wissen will, ob man einen Pudding vor sich hat, dann sollte man reinbeißen!“ oder „Probieren geht über studieren!“) empfahl der Weltklassespieler und Vize-Weltmeister Boris Gelfand einst, Gambits im Zweifel durch ihre Annahme zu prüfen. Andreas verschmähte den Pudding Bauern zwar, hatte aber die bessere Technik in Mittel- und Endspiel, was für einen Sieg auskömmlich war.

Den letzten und wichtigen, weil entscheidenden halben Punkt steuerte Wolf-Dietrich an Brett drei bei. Ich habe nicht die ganze Partie gesehen, aber dem Teil nach zu urteilen, den ich gesehen habe, gehe ich mal stark davon aus, dass er sich über den halben Punkt am Ende sicherlich nicht beklagen wird. Und die Mannschaft erst recht nicht.

Insgesamt ein 4,5:3,5 gegen Frankfurt Nord 1. Da hätte es schlimmer kommen können…

Bericht vom 2. Spieltag in der Landesklasse Ost
SG 1945 Dietzenbach 1 – Schachdrachen 1

Würde ich immer nur über die Bretter berichten, an denen wir Schachdrachen gewonnen haben, dann wäre der Bericht hier schon zu Ende…

Das Liga-Orakel des Bad Homburger Schachvereins (https://www.schachklub-bad-homburg.de/LigaOrakel/LigaOrakel.php?staffel=HSV_LKO) hat Dietzenbach 1 bereits nach nur einem Spieltag mit einer Aufstiegswahrscheinlichkeit von 81,4% als Meisterschaftsfavorit gesehen. Wir wussten also, was uns erwartet, und so kam es dann auch. Ein Brett mussten wir kampflos abgeben, da wir nur zu siebt antraten.

Zu einem halben Punkt kam Jonas an Brett drei gegen den immerhin 300 DWZ-schwereren Dennis Hankel, der zuletzt noch für Neuberg in höheren Ligen gespielt hatte. Ein Remis, das sich wie ein Sieg anfühlen dürfte. Auch Wolf-Dietrich erkämpfte ein Remis gegen einen stärkeren Gegner, dies an Brett vier. Weitere halbe Punkte steuerten Oliver, Sven und Jürgen an den Brettern fünf, sieben und acht bei.

Zu den Details der einzelnen Partien kann ich heute leider nicht viel berichten, da meine schwarzen Holzfiguren von meinem Gegen mehr als sechs Stunden lang durchgeknetet wurden, bevor die Partie dann doch endlich ebenfalls Remis endete. Am Ende also ein 3:5 gegen den Meisterschaftsfavoriten. Die erste Mannschaft findet sich nun mit 2 Punkten aus 4 Spielen auf einem geteilten siebten Platz.
Anfang Dezember geht es als nächstes gegen Schöneck 2.
Christian Hochmuth

Das nächste Training ist am Freitag, 12.11. um 19.00 Uhr in Wächtersbach. Vielleicht sehen wir uns.

Newsletter 15/2021

Liebe Vereinsmitglieder,

auch beim Schach kommt die Normalität langsam zurück und die neue Saison startet am 30./31.10. (Umstellung Winterzeit beachten). Die Termine und die gesetzten Spieler entnehmt bitte den beiliegenden Spielplänen. Falls sich Änderungen, sei es im Termin oder Austragungsort, ergeben werdet ihr entweder kurzfristig durch den jeweiligen Mannschaftsführer oder über unser Medium Newsletter informiert.

Bitte die Corona-Hygieneregeln, die im Spiellokal bekanntgegeben werden, beachten, damit wir ohne Risiken und gesundheitliche Gefährdungen die Spiele durchführen können. Der HSV empfiehlt die 3g-Regel (Test nicht älter als 48 Stunden) und bis zum Platz eine FFP2 Maske zu tragen, bitte entsprechend vorbereitet sein. Wir drücken allen Spielern die Daumen und hoffen auf schöne, faire und erfolgreiche Partien.

Der Trainingsplan für November sieht wie folgt aus:
Am Freitag, 05.11. um 19.00 Uhr Training in Büdingen
Am Freitag, 12.11. um 19.00 Uhr Training in Wächtersbach
Am Freitag, 19.11. um 19.00 Uhr Training in Büdingen
Am Freitag, 26.11. um 19.00 Uhr Training in Wächtersbach

Es ist sehr erfreulich, dass die Teilnahme bei den Trainingsterminen zunimmt. In den letzten Wochen waren immer 7 – 8 Spieler vor Ort.

Beitragszahlung
Inzwischen haben wir die letzten Hürden beim Amtsgericht und Finanzamt genommen. Der Verein ist eingetragen, verfügt jetzt über eine Steuernummer und ist gemeinnützig. Damit sind die Voraussetzungen gegeben und die Beiträge können endlich eingezogen werden. Unser Chef der Euros wird voraussichtlich Anfang November die Abbuchung durchführen. Alle Spieler, die keine Kontonummer bekanntgegeben haben, erhalten eine Rechnung und werden um zeitnahe Begleichung gebeten. Es wäre für uns eine Arbeitserleichterung, wenn der Einzug genehmigt wird. Ab dem kommenden Jahr wird die Abbuchung planmäßig Anfang März erfolgen.

Vielleicht sehen wir uns am Freitag in Wächtersbach beim Training.
Susanne Mainka

Schachdrachen Spielpläne 2021 klein

HSV_Hygiene_Konzept(1)